Werfen wir den Blick in die Medien zum Thema Klima und Klimawandel, erhalten wir oft folgende Aussagen: Lange Zeit war der Klimawandel ein abstraktes Szenario, eine düstere Prognose für ferne Generationen. Doch diese Distanz existiert nicht mehr.
Die Nachrichten überschlagen sich förmlich. Ein „Jahrhundert-Hochwasser“ jagt das nächste. Hitzedürren, die über Wochen nicht weichen, und Waldbrände von apokalyptischem Ausmaß sind zur neuen Normalität geworden. Dazu Stürme und Hochwasser und der Winter 2025/ 2026 sogar mit deutlich mehr Schnee und Kälte. Wir sehen, wie das Klimasystem, das uns über Zig-Jahrhunderte stabile Bedingungen lieferte, aus dem Takt gerät.
Dabei gibt es zwei Richtungen, die ich gleichermaßen beleuchten möchte.
Inhalt
- Steigende Wetterkatastrophen und mögliche Hintergründe
- Diese 5 Zeichen unserer Zeit gab uns Jesus
- Weitere Verse
- CO₂ und der menschengemachte Klimawandel
- Das 1,5 °-Ziel
- Dürre und Hitze in Europa 1540 – die Jahrtausenddürre
- Regulierungen in der Natur
- Ein Rückbau unserer Zivilisation
- Kenia als Vorbild für Deutschland
- Alles in den Händen Gottes
Steigende Wetterkatastrophen und mögliche Hintergründe
Das Gefährliche dabei ist nicht allein die steigende Durchschnittstemperatur, sondern die Nichtlinearität der Ereignisse. Wir nähern uns den sogenannten Kipppunkten (Tipping-Points). Wenn diese überschritten werden – etwa beim Tauen des Permafrosts oder dem Kollaps großer Eisschilde –, setzen sich selbstverstärkende Rückkopplungseffekte in Gang. Das System heizt sich dann von selbst weiter auf, vollkommen unabhängig davon, ob wir unsere Emissionen stoppen oder nicht.
Oft heißt es dann weiter: „Es geht hier nicht mehr um ‚Klimaschutz‘ als nettes Hobby, sondern um die nackte Existenzgrundlage unserer Zivilisation. Die Häufung der Katastrophen zeigt uns unmissverständlich: Die Puffer der Erde sind aufgebraucht. Wenn wir diese Realität jetzt nicht radikal anerkennen, steuern wir sehenden Auges in ein Szenario, das kaum noch kontrollierbar ist.“
Was bedeutet das für uns – gibt es noch einen Ausweg aus dieser Spirale? Oder ist das nur Panikmache? Wie viel Schuld trägt der Mensch wirklich und wurde uns das sogar schon vorhergesagt?
Fakt ist: Der Mensch greift immer mehr in das Ökosystem ein und spielt Gott. Da sind die Abholzung großer Waldflächen oder auch des Regenwaldes, der immer größer werdende Verkehr, vor allem auch am Himmel, oder auch die angebliche Rettung des Klimas durch Geo-Engineering. Der Mensch scheint ein großes Übel in dieser Hinsicht zu sein. Trotzdem finden wir Passagen in der Bibel, die den Blick etwas ändern sollten. Denn auch Prophezeiungen zum Thema „Wetter“ finden sich darin, genau wie politische Ereignisse.
Lukas 21, 25-28: Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden Angst der Heidenvölker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und der Wogen, (26) da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. (27) Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. (28) Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.
Diese 5 Zeichen unserer Zeit gab uns Jesus
Jesus gab uns fünf Zeichen unserer Zeit, die wir uns einmal genauer anschauen wollen.
- Zeichen 1 und 2: Angst der Nationen und Ratlosigkeit. Als Erstes sagte Jesus: Es kommt eine große Angst über die Nation. Das heißt eine globale Angst, weltweit. Denn es gab immer Umweltzerstörung, Klimawandel in gewissen Teilen der Erde. Aber jetzt sagt er, „die Nationen“! Eine Studie (Q) aus dem Jahr 2021 zeigt, dass 59 % der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren große Angst wegen des Klimawandels haben. Gefragt wurden 10.000 Jugendliche aus Australien, Brasilien, Finnland, Frankreich, Indien, Nigeria, den Philippinen, Portugal und dem Vereinigten Königreich. Im Oktober 2024 waren 77 % der 843 Forscher im zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimawandel im IPCC, (Forscher aus 90 Ländern) äußerst entsetzt (Q). Es ist die Rede davon, dass wir auf jeden Fall die 2,5°-Marke der Erderwärmung erreichen werden. Das ist unausweichlich, so deren Meinung. 50 % der Forscher aus der ganzen Welt glauben sogar, dass wir die 3°-Marke erreichen werden. Die Menschen sind hoffnungslos, gebrochen und besorgt. Im Oktober 2025 kam der deprimierende Bericht des globalen Kipppunktsreports (Q): Der Kipppunkt für die Korallenmeere sei schon überschritten. Das ist die neue Realität. Viele Korallen werden sterben und hunderte Millionen Menschen, die an den Küsten wohnen, werden von der Veränderung der Meere betroffen sein. Ja, die Ratlosigkeit trifft seit ca. 2 Jahren voll zu, sogar bei den meisten Wissenschaftlern. Aber Jesus gibt noch ein Zeichen:
- Zeichen 3: Ein brausendes und wogendes Meer: Jesus gibt ein Zeichen vom brausenden und wogenden Meer. Was kann das sein? Wir sehen große Angst wegen der Eisschmelze, Angst wegen des Anstiegs des Meeresspiegels. Die Wellenhöhe in der Antarktis nimmt jährlich um etwa 1 bis 3 cm zu (Q). Es gibt starke Winde und Stürme und die Erwärmung der Ozeane erhöht die Wellenenergie (Q). Hier sind aber auch teils schwere Tsunamis gemeint und Küstenregionen in Angst vor Katastrophen.
- Zeichen 4: Erschütterung der Kräfte des Himmels: Jesus gibt ein Zeichen, dass die Kräfte des Himmels erschüttert werden. Was bedeutet das? Etwa die Verschiebung der Regenzeiten: Die Wissenschaft beobachtet seit den 70er und 80er Jahren, dass sich die Monsunzeiten verschieben (Q). Ein wesentlicher Grund sei die globale Erwärmung der Erde. Wenn wir die Temperaturen sehen, die seit 1850 aufgezeichnet werden, dann sieht man so um das Jahr 2000 herum, wie sich die weltweite Temperatur verstärkt hat. Die Temperaturen in der Arktis sind etwa zwei- bis dreimal so stark wie im globalen Durchschnitt gewachsen. Das wiederum hat auf den Jetstream mit einer verlangsamten Geschwindigkeit Auswirkungen, sagen uns die Forscher. Der Jetstream ist ein Höhenwind, der zwischen der kalten und der warmen Luft am Äquator entsteht. In einer Höhe von 10 km verläuft er mit einer Geschwindigkeit von um die 500 km/h. Flugzeuge nutzen ihn oftmals als Rückenwind, wenn sie zwischen Amerika und Europa in die gleiche Richtung fliegen. Der Jetstream verlangsamt sich nicht nur, sondern er wird auch wellenförmiger, sodass die Flugzeuge ihn nicht mehr so nutzen können. Das ist im Moment auch die aktuelle Erklärung, warum es solche Extremwetterbedingungen gibt. Ein ganz anderer Gedanke: Die Drehbewegung der Erde ist eine extrem präzise Angelegenheit. Hier spielen Kräfte eine entscheidende Rolle, die das alles im Gleichgewicht halten. Jesaja 24,20 beschreibt: „Die Erde wird hin- und hertaumeln wie ein Betrunkener und schaukeln wie eine Hängematte.“ Die Kräfte des Himmels mit ihrer präzisen Drehbewegung, scheinen ins Wanken zu kommen.
- Zeichen 5: Während die Menschen verschmachten: Und dieser Begriff zeigt nicht nur die 59 % aus Punkt 1 der Menschen, die Angst haben, sondern Menschen, die verschmachten, also erkranken. Im Jahr 2022 beschrieben führende Forscher der Yale und George Mason University zum Thema Klimaangst, dass 9 % der Menschen in den USA schon als depressiv oder hoffnungslos eingestuft werden (Q). Die Klimaangst füllt auch im deutschsprachigen Raum die psychotherapeutischen Praxen. Könnte es sein, dass der Gott der Bibel unsere Zeit beschrieben hat?
Jesus hat uns vorausgesagt, dass die Kräfte des Himmels erschüttert werden. Aber wie können wir sicher sein, dass wir die Bibel überhaupt richtig deuten?
Die Jünger haben Jesus gefragt: Wann kommst du wieder? Und wann wirst du uns von dieser Welt mitnehmen in dein neues Reich? Jesus nannte das folgende Deutungsprinzip in Matthäus 24,33-35: „Wenn ihr dies alles seht, so erkennt, dass er nahe vor der Türe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Das heißt, dass sich alle Zeichen erfüllen müssen, bevor Jesus wiederkommt. Ein Großteil dieser Zeichen sehen wir bereits vor unseren Augen.
Lukas 21,27: Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.
Wenn die Deutungen der Wahrheit entsprechen, ist das Ende von Umweltzerstörung, Unrecht und Lieblosigkeit bereits absehbar. Die ganze Dramatik dieser Welt hätte ein Ablaufdatum. Stell dir einmal konkret vor, was es bedeutet, wenn die Bibel recht behält. Ihre Glaubwürdigkeit ist enorm: Sie hat Geschehnisse immer exakt vorausgesagt, und Hunderte dieser Prophezeiungen haben sich bereits historisch erfüllt. Ein Daniel-Studium offenbart geschichtliche Ereignisse von 605 v. Chr. bis 476 nach Chr. sowie der Zukunft. Allein über 300 Prophezeiungen haben sich in Jesus erfüllt, wie ich hier bereits erläutert habe.
Für mich gibt es keinen Grund, dem keinen Glauben zu schenken. Zu viel hat sich bereits bewahrheitet. Außerdem gibt es keinen Widerspruch in den einzelnen Aussagen.
Weitere Verse
In 2. Chronik 6,26-27 und in 1. Könige 17,1 sehen wir noch weitere Ursachen für Wetterphänomene und Katastrophen: Die Abweichung und Entfernung von Gottes Wort und die Sünde. Im Umkehrschluss müsste sich die Menschheit wieder Gott nähern und seine Gebote halten.
CO₂ und der menschengemachte Klimawandel
Die wissenschaftliche Lehrmeinung war in der Vergangenheit folgende: Steigt die Temperatur, steigt auch das CO₂ an. Es war auch vollkommen klar, dass CO₂ in den Meeren, den Algen etc. gespeichert wird, und über Verdampfung in die Atmosphäre gelangt. Heute heißt es ohne konkrete Erklärung, es sei genau umgekehrt: Die Temperatur steigt wegen des CO₂. Eine offene Diskussion gibt es im Allgemeinen nicht. Es gibt weltweit fast denselben Tenor. Der Mensch sei schuld am Klimawandel. Wer es anders sieht, ist ein Leugner und trägt somit Schuld an der Situation …
Seit einigen Jahren können wir zudem beobachten, dass sich eine Art „Wettheizen“ einstellt:
- „Der Westen der USA erwärmt sich schneller als der Rest der Welt“, enn.com, 27.03.2008 (Q)
- „Kanada erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt“, weather.com, 04.04.2019 (Q)
- „Australien erwärmt sich schneller als der Rest der Welt“, Statista, 08.01.2020 (Q)
- „Klimawandel: Erwärmung der Arktis fast viermal schneller als weltweit“, Spiegel, 12.08.2022 (Q)
- „Klimawandel: Schweden erwärmt sich schneller als der Rest der Welt“, wetter.de, 08.02.2023 (Q)
- „Klimawandel: Spitzbergen in Norwegen erhitzt sich weltweit am schnellsten“, FAZ, 20.09.2023 (Q)
- „Klimawandel in Russland“ (zweieinhalbmal schneller), kinderweltreise.de, 26.07.2024 (Q)
- „Klimakrise und die Folgen: Afrika erhitzt sich schneller“, TAZ, 03.09.2024 (Q)
- „Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten aufheizt“, MDR, 15.04.2025 (Q)
Ein Autor auf livenet.ch stellte bereits 2010 fest: „Die Erde erwärmt sich schneller als der Rest der Welt“. Er ging auf widersprüchliche Studien ein. Ganz aktuell lesen wir noch diese Schlagzeile: „2025 drittwärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“, ARD 14.02.2026 (Q)

Die Liste kann ich bei aller Liebe nicht mehr ernst nehmen. Sicher ist der Mensch mit seiner Industrialisierung nicht unschuldig. Doch es steht inzwischen auch außer Zweifel, dass der Mensch auch immer mehr ins Wetter eingreift. Ob Geo-Engineering, um die Sonne zu verdunkeln und die Erderwärmung aufzuhalten, oder „Wolken impfen“, damit es schneit oder regnet. Was vor einiger Zeit noch eine Verschwörungstheorie war, wird jetzt ganz normal in den öffentlichen Medien berichtet. Nicht selten kann eine solche Aktion in die falsche Richtung gehen. Denn Eingriffe haben immer weitreichende Folgen.
Kohlendioxid, also CO₂, ist ein lebenswichtiges Gas, ohne das kein Leben auf der Erde möglich ist. Weder Menschen noch Pflanzen kommen ohne aus! Der CO₂‑Anteil der Atmosphäre beträgt nur 0,04 %. Davon sind 0,00120 % menschengemacht. Auf Deutschland würden davon 0,0003 % zurückfallen! Oder anders gesagt: 3 Gas-Moleküle von 10.000.000 stammen aus Deutschland!
Doch lässt sich mit CO₂ auch wunderbar Geld verdienen und Regularien einbringen. Beim Heizen mit fossilen Energieträgern (Heizöl, Erdgas sowie Flüssiggas und Fernwärme) fallen CO₂-Kosten an, beim Tanken ist der CO₂-Preis bereits im Literpreis enthalten. Unternehmen, die fossile Brennstoffe nutzen oder in bestimmten emissionsintensiven Sektoren tätig sind, müssen CO₂-Zertifikate erwerben (im Rahmen des nationalen Emissionshandels BEHG oder des EU-ETS). Seit kurzem wird CO₂ auch bei der thermischen Abfallverwertung (Müllverbrennung) bepreist, was die Entsorgungskosten erhöhen kann.
Wichtig: Ich möchte betonen, ich leugne keine Klimaveränderung. Denn sie wurde uns in der Bibel vorhergesagt. Aber ich kritisiere die politische Herangehensweise. Als Christen sind wir angehalten, die Umwelt zu schützen und zu erhalten (1. Mose 1,26).
Das 1,5 °-Ziel
Generell ist zu hören, dass wir das „1,5-Grad-Ziel“ erreichen müssen, sonst sei die Welt verloren. Doch wie entstand dieser Wert? Wikipedia gibt uns folgende Auskunft dazu:
1,5-Grad-Ziel (auch 1,5-Grad-Grenze) nennt man das Klimaziel, den menschengemachten globalen Temperaturanstieg durch den Treibhauseffekt im 20-Jahresmittel auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, gerechnet vom Beginn der Industrialisierung bis zum Jahr 2100. Als vorindustriell wird der Mittelwert der Jahre 1850 bis 1900 verwendet. (Q)
Weiter heißt es: „Die 1,5-Grad-Temperaturschwelle wird laut Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zwischen 2023 und 2027 wahrscheinlich in mindestens einem Jahr überschritten werden; die internationale Gemeinschaft bewege sich laut Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) bei vollständiger Umsetzung ihrer derzeitigen, nicht von Vorbedingungen abhängigen Klimaschutzzusagen auf eine gefährliche Erderwärmung um bis zu 2,9 Grad zu.“
Das heißt nüchtern betrachtet: Der Wert entstand aus einer kuriosen Rechnung heraus (oder ist vom Himmel gefallen) und der ermittelte Wert ist gegenwärtig trotz aller Anstrengungen nicht umsetzbar …
Dürre und Hitze in Europa 1540 – die Jahrtausenddürre
Das Wetter ändert sich immer. Würden die Aufzeichnungen nicht erst 1890 beginnen, sondern bereits im 16. Jh., sähen die Grafiken anders aus. Die große Dürre aus dem Jahr 1540 wird von mehr als 300 zeitgenössischen Chroniken aus weiten Teilen Europas gestützt. In Wikipedia findet sich folgender Auszug:
Der Schweizer Historiker Christian Pfister, historische Klimatologie, beschreibt die Ereignisse des Jahres 1540 in Mitteleuropa folgendermaßen (Q):
Elf Monate fiel damals praktisch kein Regen, „die Temperatur lag fünf bis sieben Grad über den Normalwerten des 20. Jahrhunderts, verbreitet muss die Temperatur im Hochsommer über vierzig Grad geklettert sein. Unzählige Waldgebiete in Europa gingen in Flammen auf, beißender Rauch trübte das Sonnenlicht, im ganzen Sommer 1540 wurde kein einziges Gewitter registriert. Schon im Mai wurde das Wasser knapp, Brunnen und Quellen fielen trocken, die Mühlen standen still, die Leute hungerten, das Vieh wurde notgeschlachtet.“ In Europa starben im Jahr 1540 schätzungsweise eine halbe Million Menschen, die meisten von ihnen an Durchfallerkrankungen.„Alles begann in Norditalien, mit einem Winter, der sich wie ein Juli anfühlte. Kein Tropfen fiel von Oktober 1539 bis Anfang April 1540. Dann griff die Dürre auf den Norden über.“ Der Juli brachte eine solche „Gluthitze, dass die Kirchen Bittgebete aussandten, während Rhein, Elbe und Seine trockenen Fußes durchwatet werden konnten. Dort, wo noch Wasser floss, färbte sich die warme Brühe grün“, Fische trieben tot mit dem Bauch nach oben. „Der Bodenseepegel sank auf Rekordniveau, Lindau war sogar mit dem Festland verbunden. Bald verdunstete das Oberflächenwasser vollständig, die Böden platzten auf, manche Trockenrisse waren so groß, dass ein Fuß darin Platz fand.“ „Im Elsass blühten die Obstbäume erneut, in Lindau reichte es sogar für eine zweite Kirschernte. Am Bodensee […] war Wein irgendwann billiger als Wasser, und in Limoges ernteten die Winzer geröstete Trauben, aus denen sie Sherry-ähnlichen Wein gewannen, der […] schnell betrunken machte.“ Im Schweizer Dorf Goldiwil „stiegen die verzweifelten Menschen sogar 500 Höhenmeter täglich ab und auf, nur um ein paar Bottiche Wasser aus dem Thunersee zu schöpfen.“
Wissenschaftler, ob Christen oder nicht, berechnen zur Zeit der Sintflut eine im Durchschnitt 5 bis 10 Grad höhere Temperatur verglichen mit heute und einen höheren CO₂-Wert mit viel größerer Vegetation.
Regulierungen in der Natur
Es gibt einige Regularien in Gottes Natur, die einfach wunderbar gemacht sind. Etwa den Wasserkreislauf, den Kreislauf der Gesteine, aber auch den Kohlendioxidkreislauf.
In den großen Gewächshäusern der Niederlande, wird eine künstliche Atmosphäre geschaffen mit einem vielfachen Kohlendioxidgehalt gegenüber der „Außenwelt“ (mit etwa 420 ppm). Das sind ca. 800 bis 1600 ppm. Dadurch wachsen die Pflanzen besser und schneller. Die Pflanzen nehmen das erhöhte Kohlendioxid auf und regulieren es, bis es aufgebraucht ist. Man nennt dies CO₂-Düngung (oder Kohlenstoffdüngung). Es wird also auf ein Gas gesetzt, das außerhalb der Gewächshäuser als Hauptschuldiger der Klimakrise gesucht wird. Doch sind es die natürlichen Vorteile.
Ein Rückbau unserer Zivilisation
Aufgrund des technischen Wandels in Richtung KI und immer mehr Luxus (oder auch totaler Kontrolle) benötigen wir jetzt schon Unmengen an Strom. Es wäre jedoch schon ein Rückbau unserer Zivilisation vonnöten, um die Menschheit über den Klimaweg zu retten. Erinnerst du dich an die Zeit der globalen Lockdowns während der Pandemie? Als der Flugverkehr fast vollständig zum Erliegen kam und die Welt für einen Moment stillstand, erlebten wir eine sogenannte Anthropause – ein globales Innehalten menschlicher Aktivitäten. Plötzlich eroberte sich die Natur Raum zurück. Der Lärmpegel sank, die Luftverschmutzung ging drastisch zurück, und in vielen Großstädten tauchten Wildtiere auf, die sich sonst in den Randgebieten versteckten. Dieser Moment hat uns eindrucksvoll die Resilienz und enorme Regenerationsfähigkeit der Biosphäre bewiesen. Doch wer möchte auf den Luxus verzichten? Ich bin ganz ehrlich: Ich nicht.
Kenia als Vorbild für Deutschland
Es ging 2023 durch die Medien: Die damalige Außenministerin Annalena Baerbock brachte die Diskussion ins Spiel, dass Kenia ein fantastisches Vorbild für Deutschland sei. „Es gibt Länder wie zum Beispiel Kenia, die bis 2030 ihr Land komplett auf Erneuerbare umgestellt haben wollen. Dieser Umstieg auf grüne Technologien in allen Bereichen, das ist die Wettbewerbsfrage unserer Zeit. Und da wollen wir als deutscher Industriestandort mit dabei sein.“ (Q)
Kenia, kurz zusammengefasst: Müllberge und Plastikfluten prägen das Bild, begleitet vom beißenden Gestank verbrannten Abfalls. In Diani, Kilifi und den Slums von Mombasa wachsen die Halden so massiv, dass sie Straßen unpassierbar machen – blockiert durch eine Mischung aus Haushaltsresten und Schrott. Kinder basteln Spielzeug aus Abfall und essen unter massiven hygienischen Defiziten von Tellern direkt aus dem Straßenmüll. Umweltschutz findet faktisch nicht statt – eine ökologische Realität, die Annalena Baerbock trotz ihrer betonten Reiseaktivität wohl übersehen hat. In der Landwirtschaft keine Traktoren. Dafür den Ochs, der den Karren zieht. Und in der Gesellschaft eine noch größere Kluft zwischen Arm und Reich.
Aber es geht ja um die Energieversorgung. Kenia will auf erneuerbare Energie umstellen (2023 bereits 90 %). Dabei darf man nicht übersehen: Deutschland verbraucht 503,8 Milliarden Kilowattstunden an Strom in einem Jahr, Kenia 7,9 Milliarden Kilowattstunden. (Q)
Wer meint, „das war 2023, wir leben jetzt ein paar Jahre weiter“, der irrt. nn.de titelte am 22.01.2026 „Warum Kenia für die Fürther Grünen-Politikerin Barbara Fuchs als Vorbild für Bayern taugt“. Auch Scholz (2023) und Habeck (2024) lobten den grünen Strom in Kenia und eine andere Grünen-Politikerin forderte die Deindustrialisierung Deutschlands. Das Video ging auf Instagram viral.
Alles in den Händen Gottes
1.Mose 8,22: Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht!
Das Wetter ändert sich seit der Sintflut ständig. Aber die Vorgänge gehen sehr langsam voran, so dass es für uns nach einer Krise aussieht. Ferner sind es Zeichen der Zeit, wie eingangs beschrieben. Laut Offenbarung 16 kommt es direkt vor Jesu Wiederkunft sogar noch schlimmer. Jesu Wiederkunft liegt nahe, wir sehen es an so vielen Übereinstimmungen. Die einen kommen um vor Angst, die anderen kommen um vor Freude.
Lukas 21,33: Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.
Bild: ChatCPT, AI-generiert
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