Martin Luther war so etwas wie der unfreiwillige Erfinder der modernen Weihnachtsbescherung. Man könnte sagen: Ohne Martin Luther gäbe es den Weihnachtsmann in seiner heutigen Funktion vielleicht gar nicht – und vor allem käme er nicht am 24. Dezember. Doch wie komme ich dazu? Und an welcher Stelle kommt Coca-Cola ins Spiel? Wie komme ich eigentlich zu „Rudolph mit der roten Nase“? Hier ist die detaillierte Erklärung, wie der Reformator Luther und der dicke Mann im roten Mantel zusammenhängen.
Inhalt
- Martin Luther und der Heilige Nikolaus
- Luthers Konflikt: Die Heiligenverehrung
- Der radikale Bruch: Die Verlegung auf den 24. Dezember
- Die Erfindung des „Christkinds“
- Die historische Ironie: Der Rollentausch
- Der heutige Weihnachtsmann
- Das „wilde“ 19. Jahrhundert: Ein Mann sucht sein Outfit
- Der wahre Vater des Designs: Thomas Nast
- Der Einfluss von Coca-Cola ab 1931
- Wie kam das Rentier „Rudolph“ in diese Geschichte?
- Der Auftraggeber: Montgomery Ward (1939)
- Die Idee und das „Alkohol-Problem“
- Der Durchbruch
- Rudolph vs. die „Originalen 8“
- Zusammenfassung der Entwicklung
- Welche Bräuche Luther in seiner Familie hatte
- Die Legende vom Weihnachtsbaum (und die Wahrheit)
- Was passierte wirklich im Hause Luther?
- Fazit
Martin Luther und der Heilige Nikolaus

Bevor Luther auf der Bildfläche erschien, fand die große Bescherung für Kinder in Deutschland gar nicht an Weihnachten statt, sondern am 6. Dezember. Das ist der Tag des Heiligen Nikolaus (Nikolaustag). Der Nikolaus war ein Bischof und Heiliger, der als Gabenbringer verehrt wurde. Weihnachten selbst war eher ein rein kirchliches Hochfest der Geburt Jesu, aber kein Geschenketag.
Luthers Konflikt: Die Heiligenverehrung
Martin Luther hatte als Reformator ein massives Problem mit der katholischen Tradition der Heiligenverehrung, da diese nicht biblischen Ursprungs ist. Nach seiner Überzeugung (und dem Prinzip Sola Scriptura – allein die Schrift) sollte man nicht zu Heiligen beten oder sie als Vermittler zu Gott ansehen. Nur Jesus Christus selbst ist der Weg zu Gott.
Luther war der Kult um den Heiligen Nikolaus ein Dorn im Auge. Er empfand es als theologisch falsch, dass ein Heiliger den Kindern Geschenke bringt und damit mehr Aufmerksamkeit bekommt als das Jesuskind selbst. Luther nannte den Nikolaustag und die damit verbundenen Bräuche sogar abfällig „Kyriewitz” (Kindereien).
Der radikale Bruch: Die Verlegung auf den 24. Dezember
Luther war aber auch ein Familienmensch und Vater. Er wusste, dass man den Kindern die Freude an Geschenken nicht einfach ersatzlos streichen kann.
Also vollzog er um 1535 einen genialen Schachzug: Er verlegte den Brauch des Schenkens vom 6. Dezember auf den Heiligabend (24. Dezember). Sein Ziel war pädagogisch und theologisch klar: Die Kinder sollten sich auf das Wesentliche konzentrieren – die Geburt Jesu Christi. Das Geschenk sollte ein Symbol für das größte Geschenk Gottes an die Menschen sein: seinen Sohn – unsere Erlösung und Rettung.
Die Erfindung des „Christkinds“
Da der Nikolaus als Gabenbringer nun „arbeitslos“ war, brauchte Luther eine neue „Figur“. Er warb für den „Heiligen Christ“. Ursprünglich meinte Luther damit Jesus selbst (das Jesuskind), der die Geschenke bringt. Allerdings ist Jesus schwer als „Geschenkebringer“ darstellbar.
Deshalb entwickelte sich in der Volksfrömmigkeit der Protestanten schnell eine neue Vorstellung: Aus dem „Heiligen Christ“ wurde das Christkind. Interessanterweise wurde dieses Christkind oft als engelsgleiches Wesen dargestellt – meistens ein Mädchen mit weißen Gewändern und Flügeln. Und vielleicht entstand aus dieser Vorstellung heraus auch das 1837 vom deutschen Pfarrer und Dichter Wilhelm Hey geschriebene Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“.
Interessant: In Luthers eigenem Haushaltsbuch kann man nachlesen, dass er für seine Kinder Geschenke zum „Christtag“ kaufte, um diese Tradition zu festigen.
Die historische Ironie: Der Rollentausch
Jetzt kommt der Punkt, an dem der Weihnachtsmann ins Spiel kommt. Die Geschichte nahm nämlich eine völlig interessante Wendung:
- Ursprung: Das Christkind war also eine protestantische Erfindung, um den katholischen Nikolaus zu verdrängen.
- Der Wandel: Über die Jahrhunderte fanden aber auch die Katholiken Gefallen am Christkind und übernahmen den Brauch der Bescherung am 24. Dezember. Im Süden Deutschlands (eher katholisch) bringt bis heute oft das Christkind die Geschenke.
- Die Rückkehr des Mannes: Im protestantischen Norden hingegen wurde das engelsgleiche Christkind im 19. Jahrhundert zunehmend „säkularisiert“, also verweltlicht. Die Menschen suchten wieder nach einer griffigeren, väterlichen Figur.
Hier verschmolz dann der alte Nikolaus (den Luther eigentlich abgeschafft hatte) mit der Figur von Knecht Ruprecht und winterlichen Gestalten wie „Herr Winter“ zum Weihnachtsmann. Der moderne Weihnachtsmann ist also im Grunde ein „ent-katholisierter“ Nikolaus, der an dem Datum arbeitet, das Luther festgelegt hat.
Der heutige Weihnachtsmann
… und wie viel Coca-Cola damit zu tun hat.
Das ist eine der hartnäckigsten Legenden der Weihnachtsgeschichte. Um es direkt vorwegzunehmen: Coca-Cola hat den Weihnachtsmann nicht erfunden, aber der Konzern hat ihm sein bis heute gültiges „Corporate Design“ verpasst.
Im Nachfolgenden die Entwicklung vom Protestantismus bis zur roten Werbe-Ikone:
Das „wilde“ 19. Jahrhundert: Ein Mann sucht sein Outfit
Nachdem Martin Luther den Nikolaus im protestantischen Raum verdrängt hatte, entstand über Jahrhunderte ein Durcheinander an Figuren. In Europa gab es den „Herrn Winter“, den „rauen Percht“ oder den „Knecht Ruprecht“. Als europäische Auswanderer (vor allem Niederländer mit ihrem „Sinterklaas“) nach Amerika kamen, vermischten sich diese Traditionen. Der frühe Weihnachtsmann (in den USA nun „Santa Claus“ genannt) war ein echter Gestaltwandler:
- Sein Aussehen: Mal war er ein riesiger Hüne, mal ein kleiner elfartiger Kobold (so wird er noch in frühen amerikanischen Gedichten beschrieben).
- Seine Farbe: Er trug alles Mögliche – blaue Mäntel, braune Pelze, grüne Gewänder. Rot war nur eine Option von vielen.
Der wahre Vater des Designs: Thomas Nast
Lange vor Coca-Cola gab es einen deutschen Auswanderer aus der Pfalz namens Thomas Nast. Er war Karikaturist in New York.
- 1863 zeichnete er für das Magazin Harper’s Weekly einen Santa Claus, der dem heutigen schon verblüffend ähnlich sah: Ein gemütlicher, dicker, bärtiger Mann.
- Nast war es auch, der festlegte, dass dieser Mann am Nordpol wohnt (und nicht etwa in der Türkei wie der historische Nikolaus oder im Himmel wie das Christkind).
- Schon bei Nast (und auf alten Postkarten um 1900) trug dieser Mann oft einen roten Mantel – einfach weil Rot und Weiß die Farben des heiligen Nikolaus-Gewandes waren.
Der Einfluss von Coca-Cola ab 1931
Wenn Coca-Cola ihn nicht erfunden hat, warum glauben das dann alle? Weil sie das Bild standardisiert und weltweit vermarktet haben.
In den 1920er Jahren wollte Coca-Cola auch im Winter Getränke verkaufen (damals galt Cola als reines Sommergetränk). Sie brauchten ein Werbegesicht, das Kälte und Freude verbindet. Der Zeichner Haddon Sundblom bekam 1931 den Auftrag. Er nahm die existierenden Ideen (von Thomas Nast und anderen) und schuf den endgültigen Santa:
- Der letzte Schliff: Sundblom machte aus dem manchmal noch etwas strengen oder elfenhaften Wesen einen freundlichen, gemütlichen Opa zum Anfassen.
- Das Branding: Er malte ihn konsequent in den Firmenfarben von Coca-Cola: Rot und Weiß. Dass das zufällig auch die alten Nikolaus-Farben waren, war ein glücklicher Zufall für die Marketingabteilung.
- Die Verbreitung: Coca-Cola schaltete diese Werbung jedes Jahr massiv und weltweit. Dadurch verdrängte dieser eine spezifische Look alle anderen Varianten (den blauen oder braunen Weihnachtsmann) fast vollständig aus dem kollektiven Gedächtnis.
Martin Luther hat also eher unfreiwillig den Job geschaffen. Thomas Nast hat das Charakter-Design entworfen. Und Coca-Cola hat die weltweite PR-Kampagne bezahlt, die dafür sorgte, dass wir heute bei „Weihnachtsmann“ alle exakt das gleiche Bild im Kopf haben.
Wie kam das Rentier „Rudolph“ in diese Geschichte?
Das ist tatsächlich der kurioseste Teil der irdischen Weihnachtsgeschichte. Während Martin Luther eine theologische Mission hatte und der Weihnachtsmann aus alten Mythen wuchs, ist Rudolph das Ergebnis einer Sparmaßnahme eines amerikanischen Kaufhauses.
Rudolph ist die einzige Figur in diesem Ensemble, die sich auf ein konkretes Jahr und einen einzigen Erfinder zurückführen lässt.
Der Auftraggeber: Montgomery Ward (1939)
Alles begann in Chicago. Das große Kaufhaus Montgomery Ward hatte die Tradition, jedes Jahr zu Weihnachten Malbücher an Kinder zu verschenken, die mit ihren Eltern zum Einkaufen kamen. Diese Bücher kaufte das Unternehmen teuer bei Verlagen ein.
Im Jahr 1939 entschied die Geschäftsführung: „Das ist zu teuer. Wir machen das dieses Jahr selbst.“ Der Auftrag ging an einen ihrer angestellten Werbetexter: Robert L. May. Seine Aufgabe war es, eine tierische Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die man als billiges Heftchen drucken konnte.
Die Idee und das „Alkohol-Problem“
Robert L. May dachte sich die Geschichte eines Außenseiters aus, angelehnt an das Märchen vom hässlichen Entlein. Er wollte ein Rentier, das wegen einer leuchtenden Nase gehänselt wird, aber dann zum Helden wird, weil es dem Weihnachtsmann im Nebel den Weg leuchtet.
Als May die Idee seinen Chefs präsentierte, lehnten diese zunächst strikt ab.
- In der damaligen Zeit (und Kultur) war eine rote, leuchtende Nase fast ausschließlich ein Symbol für chronischen Alkoholismus (Stichwort „Säufernase“).
- Ein Rentier, das aussieht wie ein Betrunkener, hielten die Kaufhauschefs für unpassend für eine Kindergeschichte.
May musste erst einen Illustrator (Denver Gillen) bitten, „niedliche“ Skizzen des Rentiers anzufertigen, um zu beweisen, dass die rote Nase nicht wie ein Alkohol-Problem aussieht. Erst dann bekam er grünes Licht.
Der Durchbruch
Das Heftchen wurde 1939 veröffentlicht und war ein riesiger Erfolg – über 2,4 Millionen Exemplare gingen über die Ladentheke. Aber weltberühmt wurde Rudolph erst durch einen weiteren Zufall:
- Der Schwager von Robert L. May war der Songwriter Johnny Marks.
- Marks schrieb 1949 (also 10 Jahre später) basierend auf dem Heftchen das Lied „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“.
- Der Country-Sänger Gene Autry nahm es auf, und es wurde einer der meistverkauften Songs aller Zeiten.
Erst durch das Lied wurde Rudolph im kollektiven Gedächtnis fest verankert und weltweit bekannt.
Rudolph vs. die „Originalen 8“
Interessant ist hier der historische Bruch: Vor 1939 gab es Rudolph schlichtweg nicht. Der Weihnachtsmann hatte traditionell (seit einem berühmten Gedicht von 1823, „A Visit from St. Nicholas“) genau acht Rentiere:
- Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen.
Rudolph ist also das „neunte Rentier“, das erst über 100 Jahre später künstlich hinzugefügt wurde. Er gehört nicht zur alten Folklore, sondern ist reines Urheberrecht (Copyright). Robert L. May bekam übrigens später die Rechte an der Figur überschrieben und wurde durch das Rentier ein wohlhabender Mann.
Zusammenfassung der Entwicklung
Wenn wir die ganze Geschichte vom Heiligen Nikolaus bis heute betrachten, sieht die Zeitleiste so aus:
- Antike: Heiliger Nikolaus (bringt Geschenke am 06.12.).
- 1535: Martin Luther (verschiebt Geschenke auf den 24.12., erfindet Christkind).
- 1863: Thomas Nast (gibt dem Weihnachtsmann sein Aussehen und den Nordpol).
- 1931: Coca-Cola (standardisiert den roten Mantel und macht ihn weltweit bekannt).
- 1939: Montgomery Ward (erfindet Rudolph als Werbegeschenk).
Es ist eine Mischung aus Religion, Reformation, Karikatur und hartem Marketing, die unser heutiges Weihnachtsfest prägt.
Welche Bräuche Luther in seiner Familie hatte
Rund um Luther ranken sich fast so viele Mythen wie um den Weihnachtsmann selbst. Ein paar davon können wir einmal beleuchten.
Die Legende vom Weihnachtsbaum (und die Wahrheit)
Es hält sich hartnäckig das Gerücht, Martin Luther sei der „Erfinder“ des Weihnachtsbaums mit echten Kerzen gewesen.
- Die Legende: Angeblich spazierte Luther eines Abends durch einen verschneiten Wald. Er war so überwältigt von den Sternen, die durch die Tannenbäume funkelten, dass er dieses Bild für seine Familie nachstellen wollte. Er soll eine Tanne ins Haus geholt und Kerzen darauf gesteckt haben, um den Sternenhimmel über Bethlehem zu simulieren.
- Die Realität: Das ist leider eine fromme Dichtung aus dem 19. Jahrhundert (Biedermeier-Zeit). Historiker sind sich sicher: Luther hatte keinen Weihnachtsbaum. Bäume in der Stube wurden erst viel später (ab dem 17./18. Jahrhundert) populär und galten tatsächlich lange als „protestantischer Brauch“, als Gegenstück zur katholischen Weihnachtskrippe. Luther selbst kannte das noch nicht.
Was passierte wirklich im Hause Luther?
Wir wissen durch die berühmten „Tischreden“ und Briefe ziemlich genau, wie es bei Luthers zuging. Weihnachten war bei ihm (er hatte sechs Kinder und viele Studenten im Haus) ein echtes Familienfest, aber anders, als wir es heute kennen.
Das „Christkind“ als pädagogisches Spiel
Wie schon erwähnt, wollte Luther weg vom Nikolaus. Er führte das „Christkind“ ein, aber er inszenierte das fast wie ein Theaterstück für seine Kinder:
- Ein Erwachsener (manchmal verkleidet als Engel oder der „Heilige Christ“) kam gar nicht unbedingt selbst, sondern es wurde den Kindern gesagt, der „Heilige Christ“ habe Geschenke gebracht.
- Der Geschenke-Tisch: Es gab keine Geschenke unter dem Baum, sondern auf einem Tisch. Luther nannte das die „Bescherung“.
Ein berühmtes Lied als „Krippenspiel“
Luther schrieb eines der bekanntesten Weihnachtslieder überhaupt: „Vom Himmel hoch, da komm ich her“. Das war kein Lied für die Kirche, sondern ein Hausmusik-Stück für seine eigenen Kinder. Er schrieb es 1535 für die Bescherung.
- Der Ablauf: Das Lied ist wie ein Rollenspiel aufgebaut. Die erste Strophe singt ein Engel (wahrscheinlich hat sich ein Mann verkleidet oder ein Kind übernahm die Rolle), der die „gute neue Mär“ (Nachricht) bringt.
- Die anderen Strophen singen dann die „Hirten“ (die Kinder), die zur Krippe laufen.
- Luther spielte dazu vermutlich selbst auf der Laute.
Die Geschenke
In den Haushaltsbüchern der Luthers kann man sehen, was es gab. Es war für damalige Verhältnisse üppig, aber praktisch:
- Es gab Kleidung (Hosen, Hemden), aber auch Münzen („Patenpfennige“).
- Für die Mädchen gab es Puppen, für die Jungs manchmal Spielzeug, aber oft auch Nüsse, Äpfel und Süßigkeiten (sehr teuer damals!).
- Luther wollte damit zeigen: Gott ist ein freigiebiger Gott. Freude am Irdischen (Essen, Geschenke) war für ihn kein Widerspruch zum Glauben, sondern ein Ausdruck davon.
Das Essen
Es gab kein standardisiertes „Weihnachtsessen“ wie heute (Kartoffelsalat oder Gans am 24.12. ist jünger). Aber im Hause Luther wurde generell gut und deftig gegessen, wenn Geld da war.
- Da die Fastenzeit im Advent mit dem 24. Dezember endete, wurde ab dem 25. Dezember („Christtag“) geschlemmt.
- Es kam Braten auf den Tisch (Gans oder Schwein), dazu viel Bier (das Luthers Frau Katharina selbst braute) und Wein.
Fazit
Luther saß also nicht unter einem Tannenbaum. Stattdessen saß er mit seiner Laute zwischen seinen Kindern, sang mit ihnen sein selbstkomponiertes Musical („Vom Himmel hoch“) und schaute zu, wie sie auf dem Tisch Kleidung und Süßigkeiten vom „Heiligen Christ“ fanden. Er hat Weihnachten von einem Kirchenfest zu einem Familienfest in der häuslichen Stube gemacht.
Bild: Canva Pro + eigenes Werk
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